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Die Insel entdecken

Texel – Insel, Natur und Meer

Texel ist 25 Kilometer lang, rund 8 Kilometer breit und überraschend vielseitig: 30 Kilometer Sandstrand, sieben charaktervolle Dörfer, Wälder, Dünen, Polder und das Wattenmeer liegen hier dicht beieinander.

De Koog ist der lebendige Badeort der Insel. Von unseren Wohnungen aus erreichen Sie Strand, Dünenwald, Restaurants und Geschäfte bequem zu Fuß.

30 km Strand140 km Radwege250 km Wanderwege7 Dörfer
Texel bildet den westlichen Auftakt der niederländischen Watteninseln.

Texel auf einen Blick

Der rote Leuchtturm von Texel hinter den Dünen

Strand & Meer

Breiter Sandstrand entlang der Westküste, Strandpavillons und bewachte Abschnitte im Sommer.

Dünengras am breiten Nordseestrand

Natur & Watt

Dünen, Wald, Salzwiesen, Vogelschutzgebiete und ein einzigartiger Lebensraum im Wechsel der Gezeiten.

Gepflegte Giebelhäuser in einem Dorf auf Texel

Dörfer & Genuss

Gepflegte Giebelhäuser, kleine Märkte, lokale Produkte und viele gemütliche Cafés und Restaurants.

Anreise mit der Fähre

Die TESO-Autofähre verbindet Den Helder mit dem Fährhafen ’t Horntje im Süden von Texel. Die Überfahrt dauert rund 20 Minuten. In der Regel fährt die Fähre stündlich; bei hohem Verkehrsaufkommen werden zusätzliche Fahrten eingesetzt. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.

Von ’t Horntje fahren Sie über Den Burg weiter nach De Koog. Auch ohne Auto ist die Anreise gut möglich: Vom Bahnhof Den Helder fährt ein Bus zum Fährhafen; auf Texel verbinden Busse und Texelhopper die wichtigsten Orte.

Entfernungen bis Den Helder

Amsterdam
ca. 82 km
Düsseldorf
ca. 311 km
Hamburg
ca. 447 km
Frankfurt am Main
ca. 524 km
Berlin
ca. 715 km
München
ca. 909 km

Fahrzeiten hängen von Route und Verkehr ab. Planen Sie zusätzlich die Fährüberfahrt und mögliche Wartezeit ein.

Natur auf Texel

Blühende Heidelandschaft in den Texeler Dünen
Texelschaf am Deich
Seehund im Wasser

Texel besitzt rund vierzig Naturgebiete und eine bemerkenswerte Vielfalt an Pflanzen- und Vogelarten. Dünen, Heide, Wald, Polder, Salzwiesen und Watt wechseln sich auf engem Raum ab. Rund 10.000 Texelschafe gehören ebenso zum Inselbild wie die vielen Kaninchen und Zugvögel.

Gezeiten und Wattenmeer

Zweimal täglich fallen große Teile des Wattenmeeres trocken und werden bei Flut wieder überspült. Mit dem Wasser gelangen Sand, Schlick, Plankton und Nährstoffe in das Gebiet. Muscheln und Würmer ernähren sich davon; sie bilden wiederum die Nahrungsgrundlage für Fische und Vögel. Seehunde stehen am Ende dieser Nahrungskette und gelten als wichtiger Hinweis auf die ökologische Qualität des Watts.

Schutz eines empfindlichen Systems

Die Wasserqualität des Wattenmeeres wird wesentlich durch Flüsse und Nordsee beeinflusst. Die Belastung mit vielen chemischen Stoffen und Schwermetallen ist in den vergangenen Jahrzehnten zurückgegangen. Der Lebensraum bleibt dennoch empfindlich und braucht konsequenten Schutz. Bitte bleiben Sie in Naturschutzgebieten auf den markierten Wegen und beachten Sie saisonale Sperrungen.

Geschichte der Insel

  • Entstehung der Insel

    Während der Saalekaltzeit schob skandinavisches Landeis ein Gemisch aus Lehm, Geröll und Kieseln in das Gebiet der heutigen Insel. Der Hoge Berg ist ein sichtbares Beispiel dieser Geschiebelehmaufschüttungen. In der Weichselkaltzeit erreichte das Eis die Region nicht mehr, doch Wind und raues Klima lagerten weitere Sandschichten ab. Im Holozän füllte sich das Gebiet zwischen den älteren Aufschüttungen mit Marschland.

    Dieses „alte Land“ umfasst grob den Raum zwischen Den Hoorn, Den Burg, Hoge Berg, De Waal und Oosterend. Im 13. Jahrhundert entstand an der Nordseite eine bogenförmige Kette von Dünen. Nördlich davon lag damals noch die eigenständige Düneninsel Eijerland.

  • Besiedlung und Deichbau

    Die ersten Bewohner siedelten auf den höher gelegenen Geschiebelehmflächen. Archäologische Funde weisen bis in die mittlere Steinzeit zurück. Später entstanden hier Dörfer wie Den Burg, De Waal, Den Hoorn und Oosterend.

    De Westen war im 13. Jahrhundert ein wichtiger Fischerort. Als der verbindende Priel im 14. Jahrhundert versandete, zogen viele Bewohner nach Den Hoorn und De Koog. Um 1300 begann man, tiefer gelegene Flächen mit Dämmen und Deichen gegen die See zu schützen.

  • Texel und Eijerland wachsen zusammen

    1629 und 1630 förderte man nördlich von De Koog gezielt die Dünenbildung: Schilfzäune, Dünengras und andere Sandbinder schufen eine Verbindung zur Insel Eijerland. Das davor angespülte Land wurde 1835 eingedeicht. So erhielt Texel schrittweise seine heutige Form.

    Bis heute verändert das Meer die Insel. Nordweststürme tragen an manchen Stellen Dünen ab, während im Süden bei De Hors neuer Sand anwächst. Als der Leuchtturm 1864 in Betrieb ging, lag er noch rund drei Kilometer vom Meer entfernt; heute schützt ihn eine befestigte Böschung.

  • Traditionen und Kultur

    Die lange Insellage hat eigene Bräuche hervorgebracht. Am 12. Dezember feiern die Texeler „Ouwe Sunderklaas“: Kinder und Erwachsene ziehen verkleidet und maskiert durch die Orte und kommentieren humorvoll das vergangene Jahr. Am 30. April markieren die „Meierblissen“, große Frühlingsfeuer, traditionell den Beginn der helleren Jahreszeit.

Unterwegs auf Texel

Texel bietet für ruhige wie aktive Urlaubstage eine enorme Auswahl. Das gut ausgebaute Netz aus rund 140 Kilometern Radwegen und bis zu 250 Kilometern Wanderwegen führt durch Dünen, Wälder, Polder und entlang des Deichs.

Bunte Strandhäuschen vor den Texeler Dünen

Aktiv auf der Insel

  • Radfahren und E-Bike-Touren auf dem Knotenpunktnetz
  • Wandern durch Nationalpark, Dünen und Wald
  • Reiten und geführte Planwagenfahrten
  • Segeln, Surfen, Kajak- und Kanufahren
  • Katamaransegeln und Kitesurfen in ausgewiesenen Zonen
  • Angeln an Küste und Binnengewässern
  • Golf, Tennis, Squash und Minigolf
  • Fallschirmspringen sowie Motor- und Segelfliegen am Flugplatz Texel
  • Schwimmen im Meer, Freibad oder Erlebnisbad

Ausflüge & Kultur

  • Ecomare mit Seehundauffangstation und Nordseeaquarium
  • Kaap Skil, Museum über Seefahrt und Strandraub
  • Schiffbruch- und Strandgutmuseum Flora
  • Luftfahrt- und Kriegsmuseum am Flugplatz
  • Heimatmuseum und historische Dörfer
  • Ausflug nach Vlieland
  • Wattfahrten mit Garnelenkuttern und Touren zu Seehundbänken
  • Texeler Brauerei und regionale Produzenten
  • Leuchtturm im Norden der Insel
  • Wochenmarkt am Montag in Den Burg

Sicher am Strand

Beachten Sie die Hinweise an den Strandaufgängen und die Flaggen der Strandwacht. Baden Sie nur in den freigegebenen Bereichen. Für Lenkdrachen, Kitesurfen und andere Sportarten gelten ausgewiesene Zonen. Hunde dürfen außerhalb bewachter Abschnitte vielerorts frei laufen; saisonale und örtliche Leinenpflichten sind ausgeschildert.

Aktuelle Ausflugs- und Veranstaltungstipps beim VVV Texel

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